Salzburg 22.07.2016 - 10.09.2016

Es scheint wohl unbestritten zu sein, dass das Umfeld, also der Lebensraum, in das Handeln der Menschen, in einen Arbeitsprozess einfließt und Spuren dessen hinterlässt.
In meinem Fall ist es die Naturnähe, konkret die Natur, dessen Thematik sich als roter Faden durch den Werkprozess zieht.

Das Material mit seinen Eigenschaften und Eigenheiten sollte als alleiniger Protagonist auftreten und die Inhaltlichkeit dominieren.
Die Polarität der Substanzen, ihre Symbiose und ihr aufeinander prallendes Verschmelzen sind Programm.

Natur erscheint vorwiegend als streng geometrischer Ausschnitt, in viereckiger Formation oder kreisförmiger Ausstanzung, erhöht durch Vergoldung bzw.Versilberung oder erniedrigt durch spezifische Materialüberlagerungen und Intarsiaturen.
Die neue Serie „Nature Cooperation“ besteht aus Bildobjekten mit Steinintarsien in Plastik, deren Erscheinung homogen in Farbe und Oberflächenbeschaffenheit auszumachen ist, in ihrer Inhaltlichkeit jedoch zwei differierende Welten aufeinandertreffen...die Zivilisatorische wider die Natursubstanz.

Eine Harmonie im Schein...eine Dramaturgie in der Kooperation bezeichnend.

Zitat Johannes Domenig anläßlich der Ausstellung "Nature Ccooperation"